Wissen
Warum ist ein 800-W-Wechselrichter nur eine Obergrenze?
800 W bedeuten: Mehr als diese Leistung gibt der Wechselrichter nicht gleichzeitig ab. Bei Wolken, Morgen, Abend oder Winter liegt die Leistung oft deutlich darunter.
Limit statt Dauerleistung
Die 800-W-Grenze beschreibt die maximale Ausgangsleistung des Wechselrichters. Module liefern diese Leistung nur bei passenden Bedingungen wie Sonne, Temperatur und Ausrichtung.
Morgens, abends, im Winter oder bei Wolken liegt die tatsächliche Leistung deutlich darunter. Darum ist die Tages- und Jahresenergie wichtiger als der Momentanwert.
Häufige Fragen
Erzeugt ein 800-W-Balkonkraftwerk immer 800 W?
Nein. 800 W sind die Obergrenze am Wechselrichter, nicht die dauerhafte Leistung.
Können mehr Module sinnvoll sein?
Ja, Überbelegung kann Randstunden verbessern, muss aber technisch und regulatorisch passen.
Weiterlesen
Wissen
Wie funktioniert Stromfluss im Haus?
Strom fließt immer dorthin, wo gerade Bedarf ist. PV-Strom wird zuerst im Haus genutzt, wenn Verbraucher gleichzeitig laufen. Fehlt Strom, kommt er aus dem Netz oder aus dem Speicher.
Wissen
Was macht ein Wechselrichter?
PV-Module erzeugen Gleichstrom. Der Wechselrichter wandelt ihn in Wechselstrom um, damit Haushaltsgeräte ihn nutzen können. Er überwacht außerdem Spannung und Einspeisung.
Wissen
Was passiert mit überschüssigem Solarstrom?
Wenn mehr Solarstrom erzeugt als verbraucht wird, kann er in einen Speicher fließen, ins Netz eingespeist oder bei Nulleinspeisung abgeregelt werden.
Wissen
Was ist Wechselrichter-Clipping?
Clipping entsteht, wenn die Module kurzzeitig mehr Leistung liefern könnten als der Wechselrichter ausgeben darf. Dann wird die Spitze begrenzt, nicht aber der ganze Tagesertrag.